Abfallarten

02 01 04 - Kunststoffabfälle (ohne Verpackungen)

04 02 09 - Abfälle aus Verbundmaterialien (imprägnierte Textilien, Elastomer, Plastomer)

07 02 13 - Kunststoffabfälle

07 02 17 - siliconhaltige Abfälle, andere als die in 07 02 16 genannten

08 04 10 - Klebstoff- und Dichtmassenabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 08 04 09 fallen

12 01 05 - Kunststoffspäne und –drehspäne

15 01 01 - Verpackungen aus Papier und Pappe

Ausschließlich nicht verunreinigtes Papier und Pappe können je nach Qualität und Menge nach dem Euwid (Index für Papierpreise) vergütet werden.

Papier & Pappe
Was darf im Container sein?
Gemische aus:
Was darf nicht im Container sein?
Kartons, Wellpappe Briefumschläge mit Fenstern
Büro-/ Kopierpapier Beschichtetes Papier
Zeitschriften/ Zeitungen Durchschreibpapier
Kataloge/ Broschüren Wachs- u. Pergamentpapier
Verpackungen aus Papier Getränkekartons

 

15 01 02 - Verpackungen aus Kunststoff (Verpackungen aus Folien)

 

Verpackungen aus Kunststoff
Was darf im Container sein?
Gemische aus:
Was darf nicht im Container sein?
Verpackungsfolien Umreifungsbänder
Strechfolien Styropor
Gewerbefolien Verunreinigte Folien

 

15 01 03 - Verpackungen aus Holz

15 01 04 - Verpackungen aus Metall

15 01 05 - Verbundverpackungen

15 01 06 - gemischte Verpackungen

15 02 03 - Aufsaug- und Filtermaterialien, Wischtücher und Schutzkleidung mit Ausnahme derjenigen, die unter 15 02 02 fallen

16 01 03 - Altreifen

16 01 19 - Kunststoffe

16 06 01* - Bleibatterien

17 01 01 - Beton

 

Beton
Was darf im Container sein?
Gemische aus:
Was darf nicht im Container sein?
Betonbruch mit Bewehrung Alles was nicht aus Beton besteht
Betonbruch ohne Bewehrung  
Gehwegplatten  

 

17 01 03 - Fliesen, Ziegel und Keramik

17 01 07 - Bauschutt (Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 01 06 fallen)

Bauschutt, besteht nur aus mineralischen Materialien. Er entsteht bei Baumaßnahmen, wie dem Neubau, Ausbau, Sanierungen oder Abriss.

Bauschutt

 

Bauschutt

Was darf im Container sein?
Soweit nicht trennbar Gemische aus:
Was darf nicht im Container sein?
Dachziegel Gips- und Gipskartonplatten
Ziegelsteine Holz
Betonabbruch Folien
Steinabbruch Metalle
Fliesen und Kacheln Kunststoffe
Mörtel- und Putzreste Styropor
Porenbetonsteine (Ytong)  
  Papier- und Tapetenreste

 

17 02 01 - Holz (A1-A3)

Altholz unterteilt sich in die Annahmegruppen unbehandelte (A1-A2) und behandelte Althölzer (A3) und mit gefährlichen Stoffen behandelte Althölzer (A4). Unterscheidungsmerkmale sind Lackierung, Lasur, Anstrich, Imprägnierung, Beschichtung und andere Behandlungen des Holzes.

Unbehandeltes Altholz ist vornehmlich naturbelassenes Holz, welches einer vollständigen Wiederverwertung durch die Holzindustrie zugeführt wird.

unbehandeltes Altholz
A1- A2 Holz
AVV 170201
A3 Holz
AVV 170201
Balken Beschichtete Tischplatten
Bretter, Kisten Möbelstücke
Paletten Innentüren
Schnittreste Bretter von Verschalungen
Holzspäne  
Baumstämme  
Große Wurzeln  

 

17 02 02 - Fensterglas, Schnittglas, Isoglas

17 02 03 - Kunststoff

17 02 04* - Glas, Kunststoff und Holz, die gefährliche Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind

 

z.B. Altfenster aus Holz, behandeltes Holz

 

A4 Holz
AVV 170204*
Was darf nicht in den Container sein?
Holzfachwerk Dachpappe
Parkett Dämmstoffe
Fußbodenbretter Gartenabfälle
Wandvertäfelungen Bauschutt
Panele aus Deckenvertäfelung Baustellenabfälle
Bahnschwellen  
Türen und Fenster mit Glas  
Fensterrahmen  
Imprägnierte Hölzer aus dem Außenbereich  

 

17 03 02 - Dachbahnen

17 03 03* - Kohlenteer und teerhaltige Produkte

17 04 01 - Kupfer, Bronze, Messing

17 04 02 - Aluminium

17 04 05 - Eisen und Stahl

17 04 07 - gemischte Metalle

17 05 04 - Erdaushub (Boden und Steine mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 05 03 fallen)

Erdaushub fällt bei vielen baulichen Maßnahmen, wie einer Unterkellerung oder beim Setzen eines Fundaments an. Sofern der Erdaushub nicht vor Ort weiter genutzt werden kann, ist er fachgerecht zu entsorgen.

Erdaushub

Was darf im Container sein?
Gemische aus:
Was darf nicht im Container sein?
Lehmboden Asphalt
Sand Mauerwerk
Gewachsene Steine Betonabbruch
Tonboden Ziegelsteine
Mutterboden Mörtel- und Putzreste
Grasboden ohne Grasnarbe durch Fette, Öle, Säuren, Laugen oder chem. Verb. verunreinigter Boden

 

17 06 01* - Dämmmaterial, das Asbest enthält (Morinol)

17 06 03* - Dämmmaterial aus künstlichen Mineralfasern mit gefährlichen Eigenschaften

17 06 04 - Dämmmaterial aus künstlichen Mineralfasern ohne gefährliche Eigenschaften (Baustyropor)

17 06 05* - asbesthaltige Baustoffe

Dazu zählen Wellasbestplatten, die Innendeckenplatten und  Fassadenschindeln. Asbest ist auch Beschichtung von Decken und Wänden, in Abdeckungen und  Wasserleitungen usw. enthalten.

asbesthaltige Baustoffe

Zur Entsorgung von Asbest benötigen Sie speziell gekennzeichnete Verpackung (Big-Bags). Diese dienen der Verpackung des ausgebauten Materials. Die Platten-Bags bieten genügend Platz für unzerstörte Asbestplatten. Dies ist wichtig, da asbesthaltiges Material möglichst nicht zerbrochen oder zerschnitten werden sollte, damit der gefährliche Feinstaub nicht in die Luft gelangt.

 

17 08 02 - Baustoffe auf Gipsbasis mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 08 01 fallen

 

Baustoffe auf Gipsbasis

Was darf im Container sein?
Gemische aus:
Was darf nicht im Container sein?
Gipskartonplatten Bauschutt
Trockenbauplatten Baustellenabfälle
Gipsputz ohne Anhaftung (Armierung)  

 

17 09 04 - Baustellenabfälle (gemischte Bau- und Abbruchabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und 17 09 03 fallen)

Baustellenabfall, auch Bauabfall oder oft Baumischabfall genannt, ist ein bei Baumaßnahmen und auf Baustellen anfallendes Gemisch aus mineralischen und nicht mineralischen Stoffen.

Baustellenabfall

Was darf im Container sein?
Soweit nicht trennbar Gemische aus:
Was darf nicht im Container sein?
Holz, Paletten, Bretter Batterien
Folien Glaswolle
Kabelreste Lösungsmittel
Styropordämmung Farben und Lacke
Kunststoffe, Rohre ölhlatige Stoffe
Verpackungsreste (Papier/ Pappe/ Folie) Teer-u. asbesthaltige Baustoffe
Gipskartonplatten  

 

18 01 04 - Abfälle, an deren Entsorgung aus infektonspräventiver Sicht keine besonderen Anforderungen gestellt werden (z.B. Wund- und Gipsverbände, Wäsche, Einwegkleidung, Windeln)

19 12 12 - sonstige Abfälle (einschließlich Materialmischungen) aus der mechanischen Behandlung von Abfällen mit Ausnahme derjenigen, die unter 19 12 11 fallen

20 01 01 - Papier und Pappe/Karton

20 01 08 - biologisch abbaubare Küchen- und Kantinenabfälle

20 01 10 - Bekleidung

20 01 11 - Textilien

20 01 21* - Leuchtstoffröhren

20 01 23* - gebrauchte Geräte, die Flurorchlorkohlenwasserstoffe enthalten

20 01 35* - gebrauchte elektrische und elektronische Geräte, die gefährliche Bauteile enthalten, mit Ausnahme derjenigen, die unter 20 01 21 und 20 01 23 fallen

20 01 38 - Holz mit Ausnahme desjenigen, das unter 20 01 37 fällt

20 01 34 - Batterien und Akkumulatoren

20 01 36 - Elektroschrott

20 01 39 - Kunststoffe

20 01 40 - Metalle

20 02 01 - kompostierbare Abfälle (biolog. abbaubare Abfälle)

 

Biologisch abbaubare Abfälle

Was darf in dem Container sein?
Gemische aus:
Was darf nicht in dem Container sein?
Laub Kunststoffe
Grün- und Strauchschnitt Behandelte Hölzer
Äste und kleine Wurzeln Bleche
Rasenschnitt, Sträucher Zäune
Blumen  
Kleinere Bäume  

 

20 02 03 - andere nicht biologisch abbaubare Abfälle

20 03 01 - gemischte Siedlungsabfälle

Siedlungsabfälle sind Abfälle aus privaten Haushalten und andere Abfälle, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder Zusammensetzung den Abfällen aus privaten Haushalten ähnlich sind.

gemischte Siedlungsabfälle

Was darf im Container sein?
Soweit nicht trennbar Gemische aus:
Was darf nicht im Container sein?
Papier/ Verpackungen Gehärtete Farben & Lacke
Textilien, Gummi, Glas Batterien
Metalle, Kunststoffe Teerhaltige Abfälle
Straßenkehricht Asbesthaltige Baustoffe
  Lebensmittel

 

20 03 02 - Marktabfälle

20 03 03 - Straßenkehricht

20 03 07 - Sperrmüll

Beim Sperrmüll handelt es sich um Abfälle von privaten Haushalten, die aufgrund ihrer Sperrigkeit nicht in die Hausmülltonne passen. Bei der Sammlung von Sperrmüll sind folgende Systeme geläufig:

  • Feste Abholtermine: An einem im Voraus festgelegten Termin werden sämtliche Sperrmüllteile abgeholt.
  • Sperrmüll auf Abruf: Der Erzeuger meldet bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung eine Abholung an und bekommt dann einen Termin mitgeteilt, an dem er die Abfälle zur Abholung bereitstellen kann.
  • Beauftragung eines Containerdienstes

 

Sperrmüll

Was darf in dem Container sein?
Gemische aus:
Was darf nicht in dem Container sein?
Holz Autoteile, -reifen
Matratzen Bauschutt
Fahrräder Elektrogeräte
Kinderwagen Kühlschränke
Bettgestelle Wasch- und Spülmaschinen
Sperriger Hausrat Gartenabfälle
Möbel (Sofa…) Glas und Glasbehälter
  Heizöltanks, Ölöfen

Sonstige Abfälle wie z.B. Monitore, Kühlschränke, Elektrogeräte sowie Sonderabfälle können auch entsorgt werden, müssen jedoch getrennt gewogen werden, um eine korrekte Abrechnung und eine fachgerechte Entsorgung zu gewährleisten.

 

Alle mit einem * gekennzeichneten Abfälle zählen zur Kategorie Gefährliche Abfälle. Gefährliche Abfälle sind vom Gesetzgeber nachweispflichtig. Haben Sie fragen dazu? Wir beraten Sie gern unter: 036041-32090

Öffnungszeiten Recyclinghöfe

Bad Tennstedt

Am Bahnhof 10 | 99955 Bad Tennstedt

Montag - Freitag von 7.00 bis 16.00 Uhr
Samstag März - Okt. von 8.00 bis 12.00 Uhr

Erfurt

Stotternheimer Str. 37A | 99087 Erfurt

Montag - Freitag von 7.00 bis 16.00 Uhr

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